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Thementage für Kinder- und JugendlichenpsychotherapeutInnen, Psychologische PsychotherapeutInnen, Ärzte, ÄrztInnen und therapeutisch tätige MitarbeiterInnen in Einrichtungen mit diesem Schwerpunkt.

Für alle Thementage ist die Zertifizierung als Fortbildungsveranstaltung beantragt, die Zertifizierungspunkte erfahren Sie in Kürze.

 Landkarten des Lebens -
 Lebensgeschichten neu interpretieren
T 1

Stefan Hammel
Kinder- und Familientherapeut, Hypnotherapeut (MEG),
Klinik- und Psychiatrieseelsorger

Es wird veranschaulicht wie wir die Lebensgeschichten unserer Klienten aufgreifen und gemeinsam mit ihnen ressourcenorientiert neu deuten können.

Vorgestellt werden Methoden zur Veränderung von Lebenserzählungen:
- Neuinterpretation des Anfangs und Endes von Ereignisfolgen, so dass aus katastrophalen Lebensgeschichten Geschichten mit einem hoffnungsvollen Ausblick werden.
- Gestalten innerer Landkarten wie etwa der "Insel der Liebe", einem "Haus meines Lebens" oder einer "politischen Landkarte"
- Verknüpfen von Lösungsmetaphern und Lösungserinnerungen aus anderen Kontexten mit dem aktuell bearbeiteten Problem.

Aktuelle Fälle aus der Arbeit der Teilnehmer werden nach Wunsch im Rahmen von Demonstrationen und Übungen gemeinsam bearbeitet.
 

 Termin & Ort:  

Samstag, 05.09.2015, 10 - 18 Uhr, KIKT

 Gebühr: 180 Euro

 

 Schematherapie mit Kindern, Jugendlichen und  deren Eltern - eine einführende Übersicht
T 2

Dr. Leokadia Brüderle
Kinder-/Jugendlichen- und Erwachsenenpsychotherapeutin VT
Schematherapeutin (ISST)

Auf der Basis der Schematherapie (ST) nach Jeffrey Young entwickelten Christof Loose, Peter Graaf und Gerhard Zarbock ein Konzept für die schematherapeutische Behandlung von Kindern, Jugendlichen und deren Eltern (ST-KJ). Es gelang ihnen, den Nutzen schematherapeutischen Denkens und Handelns gerade im Bereich der Kinder- und Jugendlichentherapie als wertvolle Ergänzung verhaltenstherapeutischen Vorgehens herauszuarbeiten und mit vielfältigem, altersbezogenem Therapiematerial zu bereichern.

Altersgerechte Psychoedukation des Schema- bzw. Modusmodells, die besondere therapeutische Beziehungsgestaltung, eine stärkere Fokussierung auf erlebnis- und emotionszentrierte Prozesse im Therapieverlauf, bedürfnisorientierte Biografiearbeit, die Integration des Schemacoachings für Eltern und eine Vielzahl von konkreten kinder-, jugendlichen- und elternspezifischen schematherapeutischen Interventionsmöglichkeiten bilden den Kanon der derzeitigen Schematherapie im Kinder- und Jugendlichenbereich ab.
 
 

 Termin & Ort:  

Samstag, 12.09.2015, 10 - 18 Uhr, KIKT

 Gebühr: 180 Euro

 

 Kasuistisches Seminar zum Gutachterverfahren
T 3

Dr. rer. biol. hum. Hans Hopf
Analytischer Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut

Anhand von Kasuistiken der Teilnehmer werden in einer kleinen Gruppe die Psychodynamik, Behandlungsplan, Indikation supervisorisch bearbeitet.
 

 Termin & Ort:  

Samstag, 17.10.2015, 10 - 18 Uhr, KIKT

 Gebühr: 180 Euro

 

 Psychodramatisches Spiel mit Kindern,  Jugendlichen und Eltern -
 Diagnostik und Therapie mit Tierfiguren
T 4

Matthias Degner
Dipl.-Päd., Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut,
Psychodrama- und Traumatherapeut-EMDR

"Ich verwandle meinen Papa in eine Schnecke… und Mama in eine Tigerin!"
Tiere sind überall um uns herum und als innere Bilder in uns. Das Spiel mit Tierfiguren wird von Kindern geliebt, kann aber auch in der Arbeit mit Erwachsenen gut eingesetzt werden.

Anders als im diagnostischen Zeichentest "Familie in Tieren (FiT)", der nur zweidimensional angelegt ist und eine feinmotorische Geschicklichkeit voraussetzt, bietet sich bei diesem Verfahren die Möglichkeit, dynamisch mit den Patienten im Sandkasten mit Tierfiguren lebendig zu agieren.
Es können z.B. Lebensräume für die Tiere gestaltet werden, die dem Therapeuten tiefe Einblicke in die unbewusste Dynamik des Kindes und seiner Familie geben.

Die sehr praxisorientierte, methodische Arbeit, die durch Morenos Psychodrama und C.G. Jungs Symbolarbeit intensiv geprägt ist, stellt eine leicht zu erlernende, diagnostische und therapeutische Methode dar.
Eine Auswahl von über 500 Tieren wird vom Dozenten mitgebracht.
 

 Termin & Ort:  

Samstag, 24.10.2015, 10 - 18 Uhr, KIKT

 Gebühr: 180 Euro

 

 Trennungs- und Verlusterfahrungen bei Kindern
 und Jugendlichen
T 5

Dr. Ellen Lang-Langner
Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin, Analytikerin

Wir beschäftigen uns mit der Auswirkung von Trennungs- und Verlusterfahrungen im Kindes- und Jugendalter, die sehr häufig einen Ausdruck in einem depressiven Krankheitsbild finden. Oft liegen die Trennungs- und Verlusterfahrungen viele Jahre zurück, und sie verbringen ihr Leben in einem Zustand von Vereisung ihrer authentischen Gefühle.

Ein solcher Fall wird in einem Vortrag mit Fallbeispiel und folgender Diskussion ausgeführt. Anschließend beschäftigen wir uns mit Filmen der Reihe "Separation And The Very Young" aus den 1950er Jahren. James und Joyce Robertson beobachteten Kleinkinder, die über einen Zeitraum von einer bis zu mehreren Wochen fremdbetreut wurden.

Im letzten Teil des Seminars sind die Sie eingeladen, Patienten mit Trennungs- und Verlusterfahrungen in einer Kasuistik vorzustellen. Zusammen mit den anderen, die anhand des Berichts über eine Behandlungsstunde eintauchen in die Szene mit dem Patienten, entsteht ein tieferes Verständnis für das Unbewusste sowie eine differenzierte Sicht des Beziehungsgeschehens. Die in den Teilnehmern durch Übertragung und Gegenübertragung aufkommenden Gefühle, Phantasien und Assoziationen geben Hinweise auf die innere Welt des Patienten sowie auf die latenten Beziehungsprozesse.
 


 Termin & Ort:  

Samstag, 28.11.2015, 10 - 18 Uhr, KIKT

 Gebühr: 180 Euro

 

 Die therapeutische Arbeit mit “OH-Karten” (KE)
 
T 6

Moritz Egetmeyer
Dipl.-Psychologe

Vor 20 Jahren hat sich Ely Raman, angestoßen durch die eigenen gestalttherapeutischen Erfahrungen, als Künstler mit Objekten beschäftigt, die der Betrachter verändern kann. Er entwickelte in der Zusammenarbeit mit Gestalttherapeuten die erste Serie von OH Karten, der im Laufe der Jahre weitere folgten, und die mittlerweile in 20 Sprachen übersetzt worden sind.

Kinder und Erwachsene sprechen gleichermaßen auf die Identifikationsarbeit mit diesen Karten an, die Intuition, Kreativität und Selbstkenntnis ohne Bewertung ermöglichen sowie einen vertieften Zugang zu inneren Prozessen erleichtern. Eine besondere Eigenschaft dieser Arbeit ist, dass das Medium sich an den Benutzer anpasst und nicht umgekehrt.

Dieser Workshop dient dazu, das Prinzip der OH-Karten Serie kennen zu lernen und mit ihnen zu arbeiten.
 

 Termin & Ort:  

Samstag, 16.01.2016, 10 - 18 Uhr, KIKT

 Gebühr: 180 Euro

 

 Der hoffnungslose Fall
 
T 7

Michaela Huber
Psychologische Psychotherapeutin, Vorsitzende der deutschen Sektion der "International Society for the Study of Dissociation"

Es gibt KlientInnen, da gehen uns die Ideen aus.
Wir haben alles versucht:
Stabilisierungsübungen, Beziehungsangebote, Verstehens-Versuche aller Art, verhaltens- bzw. körpertherapeutische, tiefenpsychologische …. Traumaprozessarbeit vielleicht sogar. Und es wird und wird nicht besser. Vielleicht sogar im Gegenteil.

Das passiert jeder und jedem von uns professionellen HelferInnen gelegentlich. Was ist da los? Was sind die typischen Probleme, wenn es derart stockt? Gibt es noch Täterkontakt? Ist sie/er in Schuldabwehr und/oder eigenem Täterverhalten verstrickt? In zerstörerischen Beziehungen im Privat- oder Berufsleben verhakt? Hochdissoziativ? Hat sie/er Zwänge, Süchte, extreme Selbstverletzungs-Attacken, chronische und immer wieder akut werdende Suizidalität? Oder haben wir uns mit ihr/ihm an irgendeiner Stelle verheddert, die wir bei uns klären könnten?

Ein Seminar aus Theorie und viel Praxis.
Fallbeispiele erwünscht!
 

 Termin & Ort:  

Samstag, 23.01.2016, 10 - 18 Uhr, Köln

 Gebühr: 180 Euro

 

 Die Arbeit mit dem Familienbrett
 
T 8

Gabriele Meyer-Enders
Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin

Systemisches Denken und Arbeiten ist in allen Therapierichtungen vorhanden und nimmt in der Diagnostik einen immer wichtigeren Raum ein. "Kein Kind ist eine Insel", wie Oaklander sagt, und mit Hilfe des Familienbrettes können wir auf unterschiedliche Arten die Umgebung des Kindes erkunden, Schulsituationen darstellen, Freundeskreise aufbauen.

Kasuistiken - auch von den TeilnehmerInnen - veranschaulichen die Prozesse.
 

 Termin & Ort:  

Samstag, 05.03.2016, 10 - 18 Uhr KIKT

 Gebühr: 170 Euro

 

 Das Sandspiel in der Therapie
 mit Kindern u. Jugendlichen
T 9

Dr. Hartmut Thieme
Kinder- und Jugendlichenpsychiater und -psychotherapeut

Das therapeutische Sandspiel ist eine Methode, die mit praktischer, schöpferischer Gestaltung im Sandkasten verbunden ist. Eine Vielzahl unterschiedlicher Figuren lässt spontane Darstellungen auch unbewusster Problematiken im Sand entstehen. Der unberührte Sandkasten hat einen hohen Aufforderungscharakter, die Bilder der inneren Welt des Kindes
finden einen Ausdruck im Sandbild. Die Hände bilden dabei eine Brücke zwischen Innen- und Außenwelt. Diese Sandbilder haben einen hohen diagnostischen und therapeutischen Wert.

In der Veranstaltung wird in die Grundlagen der Sandspieltherapie am konkreten Material eingeführt und anhand von Beispielen dargestellt, wie dieser Therapieansatz in unterschiedliche therapeutische Kontexte integriert werden kann.
 

 Termin & Ort:  

Samstag, 12.03.2016, 10 - 18 Uhr, KIKT

 Gebühr: 180 Euro (begrenzte Teilnehmerzahl)

 

 Malen in der Kinder- und Jugendtherapie
 Einstieg, Diagnostik und Prozessgestaltung
T 10

Prof. Dr. Stefan Reichelt
Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut

In enger Verzahnung von Praxis und Theorie erschließt die Weiterbildung das schöpferische Potenzial kreativer Methoden für die therapeutische Arbeit mit Kindern und Jugendlichen. Einstiegshilfen in die Maltherapie, Aspekte der Bildbetrachtung und diagnostischen Auswertung, bildbezogene Prozessgestaltung, Krisenintervention und Gesprächsführung ergänzen einander.

Im Rahmen übungszentrierter Einheiten haben die Teilnehmer die Möglichkeit, Medien und Methoden auszuprobieren, den Blick zu schulen und die eigene Kreativität neu zu entdecken. Durch die Gestaltung des Seminars in drei Einheiten wird die Möglichkeit angeboten, Prozesse im Seminar darzustellen, Geübtes zu besprechen und über einen längeren Zeitraum eine Methode zu verfolgen.
 

 Termin & Ort:  

21.05.2016, 17.09.2016, 10.12.2016
Jeweils von 10 - 18 Uhr, KIKT

 Gebühr: 180 Euro pro Einheit

Die Anmeldung gilt für alle drei Einheiten.

 

 Katathym-Imaginative Psychotherapie
 - ein Einführungskurs -
T 11

Joachim Pietsch-Gewin
Facharzt für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie
Dozent der Arbeitsgemeinschaft Katathymes Bilderleben (AGKB)

Die Katathym-Imaginative Psychotherapie (KIP) ist eine in den 1950er Jahren von Prof. Dr. Hanscarl Leuner begründete und seitdem stetig weiter entwickelte, spezielle Behandlungsmethode der tiefenpsychologisch fundierten Psychotherapie.

Das griechische Wort "katathym" bedeutet "den Gefühlen gemäß". Der Name weist darauf hin, dass die im Zentrum der KIP stehenden Imaginationen durch autonome emotionale Prozesse angeregt und gesteuert werden. In den imaginierten Szenen stellen sich Gefühle, Einstellungen und Überzeugungen sowie Verhaltensgewohnheiten und Beziehungskonflikte symbolisch dar und können dadurch bewusst gemacht und bearbeitet werden. In der KIP mit Kindern und Jugendlichen gibt es breite Überschneidungen zu Spieltherapie, Sandspiel, Körpertherapie und Kunsttherapie.

In diesem Einführungskurs soll die Methode mithilfe stiller Imagination, Protagonisten-Imagination und ersten Übungen in Kleingruppen vorgestellt werden.

Literatur:
L. Kottje-Birnbacher, Einführung in die Katathym- Imaginative Psychotherapie, als Download über:
http://www.agkb.de/content/view/171/151/
 

 Termin & Ort:  

Samstag, 28.05.2016, 10 - 18 Uhr, KIKT

 Gebühr: 170 Euro

 

 Entwicklungsförderung in der Psychotherapie mit  Kindern, Jugendlichen und Familien unter  Einbeziehung imaginativer Methoden
T 12

Dr. med. Dipl.-Psych. Franz Wienand
Facharzt für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie,
Psychoanalyse

Junge Menschen stehen immer wieder vor neuen Herausforderungen, die sie bewältigen müssen, um sich weiterentwickeln zu können. Symptome und Störungen entstehen meist im Zusammenhang mit anstehenden Entwicklungsaufgaben, vor denen Kinder, Jugendliche und ihre Familien zurückschrecken. Die Therapie mit jungen Menschen erfordert daher eine entwicklungsorientierte, Angst reduzierende und ermutigende,
aber auch fordernde Grundhaltung und Methodik.

Im Seminar werden praktisch hilfreiche Strategien und Techniken vorgestellt und vertieft. Imaginationen spielen dabei eine besondere Rolle für die projektive Diagnostik, die Auseinandersetzung mit Ängsten, das Aufspüren von Ressourcen und die Entwicklung von positiven Zielvorstellungen.
 

 Termin & Ort:  

Samstag, 04.06.2016, 10 - 18 Uhr, KIKT

 Gebühr: 180 Euro

 

 Die therapeutische Arbeit mit "OH-Karten"  Intensivseminar
T 13

Moritz Egetmeyer
Dipl.-Psychologe

Dieses Seminar richtet sich an alle, die schon einen Grundkurs besucht haben und Erfahrungen in der Arbeit mit den Karten haben.

In der intensiven Beschäftigung über zwei Tage eröffnen sich neue Reflektionsmöglichkeiten und intensiveres Eintauchen in die Welt der Kartenspiele. Ein neues Kartendeck wird vorgestellt und ebenso gibt es Möglichkeiten, Ihre Fragen, die sich aus der Arbeit mit den Karten ergeben haben, zu klären.
 
 

 Termin & Ort:  

Freitag, 17.06.2016, 15 - 20 Uhr
Samstag, 18.06.2016, 10 - 18 Uhr, KIKT

 Gebühr: 250 Euro

 

 Die Störungen der Mädchen
 
T 14

Dr. rer. biol. hum. Hans Hopf
Analytischer Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut

Ängste, selbstverletzendes Verhalten, Essstörungen und Perversionen sind nur einige Symptome, die insbesondere bei Mädchen auffallen.

Nach seiner Psychoanalyse des Jungen wird sich nun Hans Hopf den Mädchen widmen und sicherlich die spezielle Dynamik der Mädchen analytisch und tiefenpsychologisch durchleuchten.
 
 

 Termin & Ort:  

Samstag, 25.06.2016, 10 - 18 Uhr, KIKT

 Gebühr: 180 Euro

 

 Kasuistisches Seminar zum Spiel
 
T 15

Dr. med. Christa Schaff
Fachärztin für Kinder- und Jugendlichenpsychiatrie und -psychotherapie

Auf der Grundlage einer adäquaten Einordnung des Spiels sollen anhand von vorgestellten Kasuistiken der Teilnehmer Indikation, Psychodynamik und Behandlungsplan erarbeitet werden.

Die Teilnehmer bringen eine Spielsequenz und erste Informationen zur Anamnese und Symptombildung mit, die Kasuistiken sollten sich vor der Antragstellung befinden.
 
 

 Termin & Ort:  

Samstag, 09.07.2016, 10 - 18 Uhr, KIKT

 Gebühr: 180 Euro

 

 

 

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